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Warum Valtra Traktoren in puncto Kraftstoffeffizienz pro PS überzeugen

Valtra Traktoren zeichnen sich über alle Leistungsklassen hinweg durch eine hohe Kraftstoffeffizienz aus – belegt durch DLG-PowerMix-Tests, europäische Vergleichsversuche sowie verifizierte Kundenergebnisse. Vom kompakten Hofschlepper bis hin zur leistungsstarken Großmaschine kombiniert Valtra effiziente Leistung mit praxisorientierten kraftstoffsparenden Funktionen – wie etwa drehzahlsenkenden Motoren, Reifendruckregelanlage und der über SmartTouch gesteuerten variablen Bodenbearbeitung. Das Ergebnis ist ein reduzierter Kraftstoffverbrauch pro Hektar sowie eine nachweisliche Effizienz unter realen landwirtschaftlichen Einsatzbedingungen.

Kraftstoffverbrauch nach Leistung

Kraftstoffeffizienz ist längst kein bloßes „Nice-to-have“ mehr. Für viele landwirtschaftliche Betriebe und Lohnunternehmen stellt sie eine der zuverlässigsten Möglichkeiten dar, ihre Margen zu sichern – denn jeder eingesparte Liter bedeutet eine direkte Kostensenkung.

Valtra Traktoren werden über alle Leistungsklassen hinweg immer wieder für ihre Kraftstoffeffizienz ausgezeichnet – bestätigt durch unabhängige Tests, Vergleiche in der Fachpresse sowie verifizierte Ergebnisse aus dem praktischen Kundeneinsatz. Dieser Valtra Blogbeitrag ist nach Leistungsklassen (PS) gegliedert, damit Sie schnell die für Ihren Betrieb relevantesten Ergebnisse finden. Zudem werden bewährte Valtra Technologien vorgestellt, die Landwirten dabei helfen, im täglichen Arbeitseinsatz – und nicht nur auf dem Papier – eine optimale Kraftstoffeffizienz zu erzielen.

Wie der Kraftstoffverbrauch gemessen wird (und warum das wichtig ist)

In Europa zählt der DLG PowerMix-Test zu den verlässlichsten Methoden, um die Effizienz von Traktoren zu vergleichen. Er nutzt reproduzierbare Feld- und Transportzyklen, die reale landwirtschaftliche Belastungssituationen simulieren, und erfasst dabei neben der Leistung auch den Diesel- und AdBlue-Verbrauch.

Fachpublikationen fügen dem Ganzen dann noch eine weitere Ebene hinzu: „Wie hat sich die Maschine unter realen Einsatzbedingungen geschlagen?“ Aus diesem Grund verbinden die aussagekräftigsten Berichte reproduzierbare, unabhängige Tests mit Erfahrungsberichten aus der Praxis – insbesondere bei Lohnunternehmen, wo die Maschinen über lange Zeiträume hinweg unter hohem Leistungsdruck laufen.

Kraftstoffverbrauch von Valtra Traktoren nach PS-Leistung

Bis zu ca. 100 PS (Kompakt- und Mehrzwecktraktoren) 

Im Segment unter 100 PS übernehmen Traktoren häufig vielseitige Aufgaben, darunter Frontladerarbeiten, Hoflogistik, Fütterung, Mäharbeiten und leichte Feldarbeiten. Diese Tätigkeiten erfordern, dass der Motor über lange Zeiträume im Teillastbereich arbeitet. Genau in diesem Umfeld kommt es am stärksten darauf an, „im praktischen Einsatz effizient“ zu sein.

Unabhängige Vergleichstests in Deutschland bestätigen die starke Leistung von Valtra in dieser Klasse. Ein Test der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ergab, dass ein Traktor der Valtra A-Serie im Vergleich von zehn Modellen der 100-PS-Klasse den zweitbesten Kraftstoffverbrauch erzielte; unter praxisnahen Bedingungen wurden Werte von 0,23 l/PSh (≈ 261 g/kWh) gemessen. Der vollständige Artikel kann hier (in deutscher Sprache) nachgelesen werden.

Auch der DLG PowerMix untermauert die Effizienz der Valtra Traktoren im unteren Leistungssegment: Die G-Serie wurde mit 281 g/kWh als „besser als der Durchschnitt“ eingestuft – ein Wert, der deutlich unter dem der Referenztraktoren lag, die in einem deutschsprachigen Testbericht der Fachzeitschrift „Profi“ über den Valtra G135 („Muss sich nicht verstecken“) herangezogen wurden.

Diese Zahlen spiegeln den Gesamtverbrauch des Traktors unter Bedingungen wider, die dem realen Einsatz nachempfunden sind – im Gegensatz zu isolierten Werten aus Motorenprüfständen. Landwirte und Traktorfahrer können somit den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch für ihre spezifischen Arbeiten realistisch einschätzen. Zudem heben diese Tests die Wendigkeit und Bedienfreundlichkeit der Valtra-Traktoren hervor, wobei sich die G-Serie als der beste getestete Frontladertraktor erwies. Dies trägt wiederum zur Kraftstoffeffizienz bei, da Landwirte Lade- und Entladevorgänge schneller abwickeln können und weniger Rangierbewegungen benötigen, um den Traktor in die richtige Position zu bringen.

~100–200 PS (mittelstarke Arbeitstraktoren)

Für gemischte Ackerbau- und Viehzuchtbetriebe bilden Traktoren der Mittelklasse das Rückgrat des Fuhrparks. Kraftstoffverbrauch hängt hier selten von einer einzelnen Arbeitsaufgabe ab, sondern vielmehr davon, wie effizient der Traktor den ständigen Wechsel zwischen Zapfwellenarbeit, Zugarbeit und Straßenfahrt bewältigt.

Valtras Motorenphilosophie konzentriert sich auf nutzbares Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen. Valtra beschreibt, wie die Motordrehzahl um bis zu 400 U/min reduziert werden kann, während gleichzeitig ein hohes Drehmoment erhalten bleibt. Dies trägt zu einem bis zu 10 % geringeren Kraftstoffverbrauch im vorgesehenen niedrigen Drehzahlbereich bei.

Die Erfahrungen von Landwirten, die in Valtras eigenen Kundenberichten dokumentiert sind, bestätigen dies in der Praxis. So berichtete beispielsweise ein britischer Landwirt von spürbaren Kraftstoffeinsparungen im Eco-Modus im Vergleich zu seinem Vorgängertraktor sowie von Produktivitätssteigerungen durch höhere Leistung beim Transport und bei den täglichen Arbeiten.

In dieser PS-Klasse ist der „beste Traktor“ oft derjenige, der die niedrigsten durchschnittlichen wöchentlichen Kraftstoffkosten bei gemischten Arbeiten aufweist. Hier sind es die Fahrbarkeit bei niedrigen Drehzahlen und die einfache Bedienung der Effizienzmodi, die die Landwirte tatsächlich spüren.

~230–305 PS (hohe Leistung: unabhängig im Vergleich zu Wettbewerbern ermittelt)

Sobald man in den Leistungsbereich von 300 PS vorstößt, schlagen sich winzige prozentuale Unterschiede in sehr hohen jährlichen Kosten nieder. Genau deshalb sind unabhängige Vergleichstests nach dem Prinzip „gleiche Klasse, gleiche Strecke“ von besonderem Wert.

In einem vom „Wochenblatt“ veröffentlichten Vergleichstest von sechs leistungsstarken Traktoren zeichnete sich der Valtra Q285 als herausragender Performer aus. Am Test nahmen folgende Modelle teil: Claas Axion 870, Fendt 728 Vario Gen7, John Deere 6R 250, Massey Ferguson 8S.305 VT, New Holland T7.300 und Valtra Q285.

Zu den wichtigsten verifizierten Ergebnissen dieses Vergleichs in puncto Kraftstoffeffizienz zählten:

45 Liter auf 100 km – und das, obwohl der Q285 der schwerste Traktor im gesamten Testfeld war. Bereinigt um das Eigengewicht lieferte der Q285 mit 4,08 l pro Tonne und 100 km das beste Ergebnis ab. Im Transportbetrieb mit Anhänger verzeichnete der Q285 einen Wert von 1,70 l/100 km/t – den zweitniedrigsten Wert innerhalb der Testgruppe.

Es ist eine Seltenheit, dass der schwerste Traktor einer Vergleichsgruppe zugleich auch bei der gewichtsbezogenen Effizienz im Transportbetrieb die Spitzenposition einnimmt – einem Einsatzbereich, in dem Großtraktoren im Laufe einer Saison häufig den meisten Kraftstoff verbrauchen.

~280–420 PS (Flaggschiff-Hochleistungstraktoren: praxiserprobt im Lohnunternehmereinsatz)

Über unabhängige Tests hinaus liefern Lohnunternehmen den wohl anspruchsvollsten „Praxistest“: lange Arbeitstage, saisonale Arbeitskräfte, wechselnde Kundenaufträge pro Tag und schwieriges Gelände – Bedingungen, unter denen sich Kraftstoffeinsparungen auch tatsächlich auf der Endabrechnung niederschlagen müssen.

In einem verifizierten Kundenreferenzvideo berichtete Bertie Harper, Leiter des Bereichs Bio-Feststoffe bei JSE Systems, von einer Dieseleinsparung von fast 30 % nach der Umstellung auf eine Flotte von elf Traktoren der Valtra S-Serie im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Maschinen – und dies bei unverändert hohem Komfort und voller Leistungsfähigkeit im harten Lohnunternehmereinsatz.

Hierbei handelt es sich keineswegs um einen reinen Laborwert; vielmehr ist es ein von den Anwendern bestätigtes Ergebnis, das unmittelbar der Realität der Lohnunternehmerarbeit entspringt – einer Branche, in der der wirtschaftliche Erfolg maßgeblich von Kraftstoffverbrauch, Betriebssicherheit und der einfachen Bedienbarkeit für saisonale Einsatzteams abhängt.

Valtra Technologien für optimale Kraftstoffeffizienz (in Feldstudien nachgewiesen)

Reifendruckregelanlage: Gemessene Kraftstoffeinsparung pro Hektar

Der Reifendruck gehört zu den am häufigsten übersehenen „versteckten Kraftstofffressern“ in der Landwirtschaft. Ein zu hoher Druck erhöht den Schlupf und verringert die Traktion bei der Feldarbeit; ein zu niedriger Druck ist hingegen für die Fahrstabilität beim Transport sowie für den Rollwiderstand ungeeignet. Das eigentliche Problem besteht dabei nicht im fehlenden Wissen, sondern in der Realität, dass die meisten Fahrer nur selten anhalten, um den Reifendruck anzupassen.

Die RDA-Studie von Valtra (durchgeführt vom AGCO Global Agronomy Team) untersuchte die Auswirkungen unterschiedlicher Reifendrücke mithilfe eines Valtra Q305, der mit drei verschiedenen Druckstufen betrieben wurde: 0,6 bar, 1,6 bar (Kontrollwert entsprechend der gängigen Praxis) und 2,0 bar. Der Traktor bearbeitete ein komplettes Feld unter standardisierten Arbeitsschritten und konstanten Bedingungen, wobei Technologien wie Valtra Guide und SmartTurn eingesetzt wurden, um eine hohe Prozesskonsistenz zu gewährleisten.

Die Ergebnisse liefern direkt nutzbare Kennzahlen zur Kraftstoffeffizienz:

  • Die Reifendruckregelanlage reduzierte den Radschlupf so weit, dass eine um 1,8 % höhere Flächenleistung erzielt werden konnte.
  • Der Kraftstoffverbrauch lag bei 0,6 bar bei 12,1 l/ha, im Vergleich zu 13,1 l/ha bei 1,6 bar.
  • Die Kraftstoffeffizienz beim Straßentransport verbesserte sich bei einem Reifendruck von 2,0 bar im Vergleich zu 1,6 bar um 2 %.
  • Der Artikel beziffert das Einsparpotenzial für dieses Anwendungsszenario auf einem 100-Hektar-Betrieb mit 100 Litern pro Bodenbearbeitungsdurchgang.

Der Artikel beziffert dies für das entsprechende Anwendungsszenario auf 100 Liter, die pro Durchgang auf einem 100-Hektar-Betrieb eingespart werden.

Weiterlesen: Wie Sie mit einem Reifendruckregelsystem (RDA) Ernteerträge steigern können.

Variable Bodenbearbeitung mittels SmartTouch + Applikationskarten: „weniger, wo man kann – mehr, wo man muss“

Die Intensität der Bodenbearbeitung stellt einen weiteren wesentlichen Hebel zur Kraftstoffeinsparung dar – insbesondere auf Feldern mit wechselnden Bodenverhältnissen. Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Wenn Teilbereiche eines Feldes keine aggressive Bearbeitung benötigen, um ihr Ertragspotenzial voll auszuschöpfen, dann bedeutet eine unnötige Bearbeitungstiefe letztlich nichts anderes als unnötigen Dieselverbrauch.

Im Rahmen einer gemeinsamen Feldstudie in Dänemark testeten Valtra, Väderstad und das AGCO Agronomy Team unterschiedliche Intensitätsstufen der Bodenbearbeitung auf einem 50 Hektar großen Feld, das sich durch eine Mischung aus leichten und schweren Böden auszeichnete. Die Erprobung von vier verschiedenen Intensitätsstufen erfolgte mithilfe eines Väderstad TopDown 400 Grubbers sowie des universellen ISOBUS-Terminals SmartTouch eines Valtra Q305. Durch den Einsatz sogenannter Applikationskarten konnte die Bearbeitungsintensität vollautomatisch und in Echtzeit an die jeweils vorherrschenden Bodenverhältnisse im Feld angepasst werden.

Zu den veröffentlichten zentralen Ergebnissen zählen zwei äußerst praxisrelevante Erkenntnisse hinsichtlich der Effizienz:

  • Kraftstoffeinsparung: Die Reduzierung der Bodenbearbeitungsintensität von hoch auf mittel sparte über 5 Liter Kraftstoff pro Hektar.
  • Effizienzsteigerung: Die Flächenleistung stieg bei geringerer Bodenbearbeitungsintensität um mehr als 1 Hektar pro Stunde.

Weiterlesen: Feldstudie belegt den Nutzen der variablen Bodenbearbeitung für Ertrag, Effizienz und Nachhaltigkeit

Video ansehen: Variable Bodenbearbeitung: Kraftstoff sparen & Feldaufgang verbessern mit Valtra Q305 und TopDown-Grubber

 

Bedeutung für Landwirte

Von Effizienz-Benchmarks unter 100 PS in deutschen Vergleichstests über hohe Transporteffizienz im Hochleistungsbereich in einem Vergleichstest mit sechs Traktoren bis hin zu praxisnahen Einsparungen und Kraftstoffeinsparungen pro Hektar in Feldstudien: Valtras Vorteil liegt nicht in einer einzelnen Zahl. Er liegt darin, dass sich die Einsparungen in allen Tests, Aufgaben und Technologien zeigen.

Wenn Kraftstoff ein wichtiger Kostenfaktor für Ihr Unternehmen ist, sprechen Sie mit Ihrem Valtra Händler vor Ort darüber, welches Valtra-Modell und welche Konfiguration am besten zu Ihren Anforderungen passen und welche Effizienztechnologien (wie CTIS und anwendungsspezifische Bodenbearbeitung via SmartTouch/ISOBUS) unter Ihren spezifischen Bedingungen messbare Einsparungen pro Hektar ermöglichen.